Die Kennbuchstaben der deutschen Münzprägeanstalten lauten:
„A“ (Berlin)
„D“ (München)
„F“ (Stuttgart)
„G“ (Karlsruhe)
„J“ (Hamburg)
Prägezeichen „A“ = Staatliche Münze Berlin
Prägezeichen „D“ = Bayerisches Hauptmünzamt
Prägezeichen „F“ = Staatliche Münze Stuttgart
Prägezeichen „G“ = Staatliche Münze Karlsruhe
Prägezeichen „J“ = Hamburgische Münze
Die Deutschen Euromünzen haben wie auch schon die DM-Münzen einen Buchstaben der auf die Prägestätte hinweist, die die Münze hergestellt hat. Deutschland ist das einzige Euro emittierende Land, das mehr als eine Prägestätte mit der Münzherstellung beauftragt.
Bei der 10 Euro Gedenkmünze Leitathletik WM 2009 wurde zu erstmals eine Codierung verwendet. Aus welcher Prägestätte die einzelne Münze tatsächlich kommt, soll duch diese Codierung nicht sofort ersichtlich sein.
Entschlüsselung der Codierung
| Punkt, Strich ._ | = A (Berlin) |
| Strich, Punkt, Punkt _.. | = D (München) |
| Punkt, Punkt, Strich, Punkt .._. | = F (Stuttgart) |
| Strich, Strich, Punkt _ _. | = G (Karlsruhe) |
| Punkt, Strich, Strich, Strich ._ _ _ | = J (Hamburg) |
Früher gab es in Deutschland noch weitere Prägestätten mit verschiedenen Münzzeichen. Eine genaue Aufstellung findet sich im Artikel Münzprägeanstalt DDR-Münzen wurden mehrheitlich in Berlin geprägt und hatten demzufolge das Münzzeichen „A“. Einzige Ausnahme bilden die bis 1953 in Sachsen geprägten Münzen, die ein „E“ erhielten.



